Design und ErgonomieMöglicherweise wissen Sie bereits, was Sie auf Ihrer Website inhaltlich umsetzen wollen. Vielleicht haben Sie sich auch schon für einzusetzende Technologien entschieden. Dann kann es ja im Grunde losgehen. Irgendwann gelangen Sie dann an den Punkt, an dem Sie sich entscheiden müssen, wie Sie bestimmte Elemente der Seite anordnen oder wie Sie die farbliche Gestaltung angehen.
Stellen Sie sich das nicht zu leicht vor. Gut gestaltete und ergonomische Webseiten sind nicht selbstverständlich. Gerade bei der Anordnung von Websiteelementen, wie z.B. Menüpunkte, Contentblöcke oder grafische Bereiche, kann Einiges falsch gemacht werden. Es gibt sieben Gestaltgesetze, die auf der kognitiven Psychologie beruhen und die man hierbei beachen sollte. Wenn Sie mehr über die Gestaltgesetze erfahren möchten, lesen Sie hier weiter: Metzger's Gestaltgesetze.
Nicht weniger wichtig ist die Farbgestaltung einer Webseite. Mit Farben lassen sich Botschaften gut transportieren oder verstärken, die Aufmerksamkeit steuern und emotionalisieren. Zu viel Farbe wiederum ist schädlich. Versuchen Sie deshalb, konsistent mit vier Grundfarben auszukommen! Achten Sie auf einen guten Hell-Dunkel-Kontrast zwischen Schriftfarbe und Hintergrund! Ausführliche Informationen zu Farb- und Harmonielehre können Sie hier finden: Farblehre und Harmonielehre.
Des weiteren sind ergonomische Gesichtspunkte zu beachten. Achten Sie z.B. darauf, dass Ihre Menüstruktur sowie interaktive Elemente erwartungskonform sind, d. h. dass der Nutzer bei der Benutzung nicht überrascht wird. Vermeiden Sie Fehler sowohl in Ihrer Programmierung als auch bei der Verlinkung. Nichts ist ärgerlicher als auf "tote Links" zu klicken, die dann auch noch zu allem Übel in eine Browser-Standardmeldung münden. Prinzipiell sind sämtliche Grundsätze der Dialoggestaltung aus der Softwareergonomie auch auf Webanwendungen und -seiten übertragbar. Wenn Sie mehr dazu wissen möchten, lesen Sie hier weiter: Grundsätze der Softwareergonomie.
Bevor Sie mit einer Seite online gehen, testen Sie diese einfach, indem Sie Freunde und Bekannte nach deren Meinung fragen. Denken Sie sich dazu auch kleine Testszenarien bzw. Aufgaben aus, die Sie dabei durchspielen lassen! Nur, weil Sie Ihre Anwendung bedienen können, muss das noch lange nicht für den unbedarften Internet-User gelten. <- Zurück Weiter -> |